木目 Mokume-Gane-Trauringe 金

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木目 Mokume-Gane-Trauringe 金

Klassisch war gestern – heute ist extravagant und zwar auch in Sachen Hochzeitsringe. Mokume-Gane ist der Schlüssel zum unverwechselbaren Trauring in außergewöhnlicher Optik. Dank aufwendiger Schmiedetechnik wird Ihr persönliches Treuesymbol nicht nur zum Eyecatcher, sondern zum vollendeten Kunstwerk.

Mokume-Gane ist der Paradiesvogel unter den Trauringen und genau das Richtige für Brautpaare, die sich etwas trauen und bewusst gegen den Strom schwimmen wollen.

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Japanische Schmiedekunst

Mokume-Gane ist hierzulande ein vergleichsweise junger Trend. Die Schmiedekunst aber, die sich dahinter verbirgt, ist jahrhundertealt. Ihre Ursprünge liegen in Japan und reichen bis ins Mittelalter zurück. Ihre Blütezeit erfuhr sie im frühen 17. Jahrhundert, als sie vorrangig zur kunstvollen Verzierung von Waffen, insbesondere von Samurai-Schwertern, Anwendung fand. Außerhalb Japans quasi wiederentdeckt wurde sie ab den 60er-Jahren in den USA.

Die Schmuckindustrie erkannte alsbald das Potenzial dieses Exoten, der als Trauring den romantischen Aspekt der ganz großen Liebe mit der Faszination uralter Bräuche aus dem Land der aufgehenden Sonne vereint. Während es in der westlichen Welt folglich immer mehr Liebhaber findet, wird Mokume-Gane im Mutterland Japan heute vor allem aufgrund der kosten- und zeitintensiven Herstellung nur noch selten praktiziert.

Edelmetall küsst Holz

Bei Mokume-Gane ist der Name Programm. Aus dem Japanischen übersetzt, bedeutet er sinngemäß so viel wie „Metall mit Holzmaserung“. Echtes Holz wird man allerdings im fertigen Ring vergeblich suchen, denn er wird wie fast alle Trauringe vollständig aus Metall gefertigt. Sein Geheimnis liegt vielmehr in der Vielfalt, denn Mokume-Gane lebt von der kunstvollen Verschmelzung mehrerer verschiedenfarbiger Metalle.

Erst sie gibt dem Ring sein prächtiges Design mit der charakteristischen holzartigen Maserung. Bei der Wahl der Materialien haben Brautpaare erstaunlich freie Hand: Die meisten Schmieden verarbeiten sowohl Gelb-, Weiß- und Rotgold als auch Platin, Palladium und Silber in unterschiedlichen Legierungen. Für besonders starke Farbkontraste sorgt das sogenannte Shukado, eine Kupferlegierung, die an der Luft eine dunkelbraune Patina ausbildet.

Wie bei allen Ringen gilt aber auch hier: Das Material entscheidet wesentlich über die Langlebigkeit.

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Fertigung aus einem Guss

Die Herstellung gestaltet sich aufwendig; für einen handgearbeiteten Ring sollten Sie daher vier bis acht Wochen Zeit (Warteliste, Arbeitszeit) einplanen. Alles beginnt mit einem schmalen Metallbarren, bestehend aus verschiedenen dünnen Metallschichten, die zuvor übereinandergelegt und fest miteinander verschweißt oder verlötet wurden.

Das sogenannte »Laminat« kann aus einigen wenigen, aber auch aus mehreren Dutzend solcher Schichten bestehen. Je mehr, desto feiner und strukturierter später die Musterführung. Unter Hitzeeinwirkung wird durch Verdrehen des Barrens um die Längsachse die klassische Maserung erschaffen. Das Muster, das sich durch sämtliche Metallschichten zieht, macht aus jedem Ring ein Unikat. Trotz Fertigung »aus einem Guss« ohne Lötstellen oder Fugen lässt sich die Ringgröße nachträglich noch anpassen.

So kann eine Verkleinerung entweder durch Stauchen oder das Einsetzen eines Innenringes erreicht werden. Die Vergrößerung erfolgt durch Schmieden, ohne dass dabei das Muster zerstört wird.

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Gravuren, 3D-Optik und Steine

Wenn Ihnen das spektakuläre Muster Ihrer Mokume-Gane-Trauringe allein nicht genügt, können Gravuren und andere Bearbeitungsmethoden oder aber Edelsteine sie noch einzigartiger erscheinen lassen. Gravuren und die Platzierung von Edelsteinen sind bei Mokume-Gane genauso problemlos möglich wie bei allen anderen Trauringen auch.

Teilweise müssen Sie aber bei größeren Edelsteinen ein minimal stärkeres Ringprofil in Kauf nehmen – und damit etwas mehr Kosten. Einen ganz besonderen „Schliff« erhält ein Mokume-Gane-Ring durch das Aufrauen der Außenseite mittels spezieller Ätzverfahren, wodurch ein reizvoller Eindruck von Dreidimensionalität entsteht.

Symbol für Individualismus

Liebe ist ein großes Gefühl, das verbindet. Eine Heirat bekräftigt diesen Bund zusätzlich, doch beides bedeutet keinesfalls Selbstaufgabe. Sie bleiben weiterhin Sie selbst – und erwarten von Ihrem Partner, dass er Sie so liebt, wie Sie sind. Kaum etwas symbolisiert dieses Zusammenwachsen zweier individueller Persönlichkeiten so gut wie Mokume-Gane. Nie wird ein Ring optisch dem anderen gleichen.

Stattdessen entsteht jedes Schmuckstück – wie Ihre Ehe – durch das Verschmelzen von Verschiedenem, ist jedes einzelne Stück wie ein Fingerabdruck. Die sanft geschwungenen Maserungen deuten viele Paare zudem als Lebenswege, die immer wieder ineinanderfließen, getreu dem Motto: Zwei Menschen – ein Weg.

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Qualität vom Fachmann

Die Zahl der Anbieter von Mokume-Gane-Produkten ist in den letzten Jahren gewachsen. Doch gilt auch hier, dass eben nicht alles Gold ist, was glänzt. Am besten aufgehoben sind Sie immer noch bei auf das Verfahren spezialisierten Goldschmieden. Beim Fachbetrieb ist sichergestellt, dass nicht nur der Ring, sondern auch der für die hochwertige Verarbeitung so wichtige Rohling von Hand gefertigt wird. Und Sie wissen ganz genau, wo Ihre Ringe herkommen.

Ebenfalls zu empfehlen ist der Gang zum Juwelier. Hier können Sie aus unterschiedlichen Modellen und Kollektionen auswählen oder Ihren Wunschring in Auftrag geben. Vorsicht ist dagegen beim Kauf im Internet geboten: Gerade hinter verlockenden Preisen verbirgt sich dort nicht selten minderwertige Ware aus China, deren Werdegang und Zusammensetzung zudem für Dritte nicht nachvollziehbar ist. So könnte Ihr Traumring ganz schnell zum Albtraum werden.

Seriöse Anbieter garantieren bis zu 30 Jahre Lebensdauer für Ihre Mokume-Gane-Ringe als Zeichen höchster Qualität.

Kosten und preiswerte Alternativen für Trauringe

Die Kosten für Mokume-Gane-Trauringe bemessen sich am Material- und Arbeitsaufwand. Je größer der Ring, je hochwertiger das verarbeitete Material, desto teurer. Für handgefertigte Qualitätsware ist daher in der Regel pro Ringpaar ein kleiner bis mittlerer vierstelliger Betrag einzukalkulieren.

Etwas preiswerter kommen Sie weg, wenn Sie sich für eine Mokume-Gane-Gravur auf einem schlichten Edelmetall-Ring entscheiden. Hierbei wird ein ähnliches Muster auf die Außenseite des Ringes graviert. Nachteil: Die Gravur wetzt sich mit den Jahren ab. Haltbarer ist da ein sehr dünner Mokume-Gane-Ring, der auf einen schlichten Stützring aus Edelmetall aufgezogen wird. Die Materialersparnis kann den Preis ein wenig reduzieren.

Ebenfalls preiswerter: gelötetes Mokume-Gane. Hier wird der Metall-Rohling nicht geschweißt, sondern gelötet. Den Preisvorteil bezahlen Sie allerdings mit geringerer Festigkeit des Rings bei starker Belastung und mit einer weniger ausdifferenzierten Musterung.

Mehr über Mokume-Gane-Trauringe erfahren Sie in unserer Broschüre!

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