Braut-Accessoires

für einen glanzvollen Auftritt

Mit abgestimmtem Schleier und Brautschmuck wird ein Brautkleid erst perfekt.
Die richtig ausgewählten Braut-Accessoires, insbesondere Schleier und Brautschmuck, runden das Erscheinungsbild am Hochzeitstag ab. Schleier und Brautschmuck haben eine jahrhundertealte Tradition und erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit.

Hauchzarter Schleier mit Tradition

Schon seit jeher und in allen Kulturen war es eine Auszeichnung, etwas auf dem Kopf zu tragen – eine Krone, einen Kranz oder einen Hut. Männer nahmen als Zeichen gegenseitiger Achtung ihren Hut ab, wenn sei einander begegneten.

Auch ein Brautkleid – ob die raffinierteste Robe oder ein schlichtes Kostüm – ist ohne Kopfbedeckung nur die Hälfte wert. Durch einen zarten Schleier, Brautschmuck und andere passende Braut-Accessoires bekommt es erst die perfekte Wirkung. Jede Braut kann mit den Braut-Accessoires und dem Brautschmuck Akzente setzen und somit ihre Persönlichkeit unterstreichen.

Ob klassischer bodenlanger Schleier, ein hüftlanges Model oder ein zart verhüllendes, schulterlanges Etwas – die Vielfalt ist riesengroß. Die Hauptsache ist, dass Farbe und Form vom Schleier zum Brautkleid passen.

Für die Braut ist der Augenblick, wenn der Schleier überschlagen wird, oder das Gefühl eines langen Schleiers mit all seiner Fülle und Leichtigkeit etwas Unvergessliches. Nicht umsonst gibt es auch heute noch bei Hochzeiten in großen Adels- oder Königshäusern kaum eine Braut ohne langen Schleier! Aber auch vor der barocken Kulisse des Zwingers in Dresden, auf dem historischen Marktplatz in Leipzig oder vor dem Alten Rathaus in Chemnitz oder dem Dom in Zwickau sind immer mehr Brautpaare zu sehen, bei denen die Braut einen wunderschönen Schleier trägt, der oftmals noch durch eleganten Brautschmuck verziert ist.

Schleier als Schutzschild

Der weiße Schleier ist wesentlich älter als das weiße Brautkleid und war ursprünglich gar kein Braut-Accessoire. Er sollte die Frauen vor den Blicken der Männer und rachsüchtiger oder neidischer Menschen schützen. Das Christentum nahm dabei die Vorstellungen des Orients auf: Schon Apostel Paulus empfahl allen keuschen Frauen, eine Kopfbedeckung zu tragen. Auch heute noch gehen ältere Frauen nur mit Kopftuch in die Kirche.

Heidnischer Brauch

Aber später, im Mittelalter, ging der Brauch des Schleiertragens verloren. Die Bischöfe lehnten den Schleier ab, denn sie sahen darin ein heidnisches Ritual. Nur die Bräute Jesu Christi, die Nonnen, durften Ihr Haupt verhüllen und so vor den Altar treten.

Vielfalt aus Tüll

Im 20. Jahrhundert gab es in Bezug auf das Schleiertragen viel Abwechslung. In den 30er Jahren wurden leichte Schleier am Hutrand befestigt, zu den eher schlichten Kleidern passten Schleier ohne überflüssige Verzierungen. In den 50er Jahren erlebte Tüll einen wahren Boom: Unmengen des synthetischen Materials bauschten sich an den Hinterköpfen der Bräute, auch in Leipzig, Chemnitz und Dresden finden sich in zahllosen Familienalben fotografische Dokumente darüber. Doch wer ein kurzes oder knielanges Brautkleid trug, bevorzugte einen eher kurzen Kopfputz.

In den Hippie-Jahren fand man den Look der Blumenkinder auch bei den Braut-Accessoires wieder: Die Braut trug Seidenbänder, Blumenkränze oder einzelne Blüten als Brautschmuck im Haar und für das Brautkleid kamen Farben wie Flieder, Vanille oder Rosé in Mode.

In den coolen 80ern waren dagegen breite, mit Perlen verzierte Stirnbänder in den schicken Kurzhaarfrisuren angesagt.

Der Schleier feiert ein Comeback

Seit den 90er Jahren ist der Schleier wieder fester Bestandteil der Brautmode. Ob filigran, üppig, hauchzart oder transparent – er ist immer verführerisch, immer mehr Frauen kombinieren ihr Brautkleid mit einem passenden Schleier. Bei der Länge des Schleiers gilt folgende Regel: je festlicher, romantischer das Brautkleid, desto länger der Schleier. Auch Ihre Hochzeitsfrisur sollte zum Schleier und zum Brautschmuck passen.

Brautkrone

Das man zur Hochzeit ein spezielles Brautkleid anzieht, war lange Zeit nicht üblich. Deshalb trug die Braut zusätzlich zu Festtagskleid oder Tracht einen Kopfschmuck, um sich an ihrem Hochzeitstag von den anderen Frauen zu unterscheiden. Diese Brautkronen waren Gebilde aus Draht, verziert mit Bändern, bunten Glasperlen, Goldlitzen, kleinen Spiegeln und künstlichen Blumen.

Heutzutage werden oft funkelnde, mit Strasssteinchen oder kleinen Perlen besetzte Diademe – oft in Verbindung mit einem Schleier – als Brautschmuck getragen.

Auch Hüte – mit oder ohne Schleier – in allen möglichen Größen und Formen trägt die Braut von heute gern zum Brautkleid.

Kranz als Brautschmuck

Der Kranz steht, genau wie die Krone, für das ausdrucksstarke Symbol des Kreises. Der Kreis – ohne Anfang und Ende – verkörpert die Ewigkeit und spielt deshalb bei Trauungsritualen eine wichtige Rolle. Beim früher beliebten Myrtenkranz wird diese Symbolkraft noch verstärkt. Denn die immergrüne Pflanze mit den kleinen weißen Blüten galt in der Antike als Attribut der Liebesgöttin Venus. Angeblich hatten Myrtenkränze magische Kräfte, sie sollten Liebe und Ehe vor Gefahren schützen. Auch Rosmarinkränzchen waren eine Zeit lang bei Bräuten sehr beliebt, denn sie besaßen einen ähnlichen Symbolwert. Künstliche Blumenkränze, die grünen Myrtenkränzen nachgebildet waren, kamen vor rund 100 Jahren in Mode. Erst später, als sich die Farbe Weiß immer mehr durchsetzte, wurden daraus die dekorativen Schleiergestecke und Diademe, wie sie heute in vielen Variationen üblich sind. Manche Braut trägt auch einen Blumenkranz aus echten Blüten – besonders bei hochgestecktem Haar ein echter Hingucker.

Handtasche – mehr als nur schmückendes Braut-Accessoire

Auf dieses praktische Braut-Accessoire sollten Sie auf keinen Fall verzichten. Die Handtasche kann passend zum Hochzeitskleid aus Stoff, Leder oder Lack gemacht sein, mit Perlen besetzt, bestickt oder gehäkelt. Wichtige Utensilien wie Lippenstift, Taschentuch und Ersatzstrümpfe finden im Brauttäschchen Platz. Ihr umfassendes Kosmetikset zum Auffrischen des Hochzeits-Make-ups, das in Ihrer Handtasche keinen Platz findet, bringen Sie am besten in einem Beautycase unter.

Brautschmuck auf das Brautkleid abstimmen

Je aufwendiger das Brautkleid, desto zurückhaltender sollten Sie bei den Braut-Accessoires, vor allem beim Brautschmuck, sein – viele Bräute tragen gar keinen. Doch in Kombination mit einem schlichten Kleid können glitzernde Kostbarkeiten ein reizvoller Blickpunkt sein. Wenn Sie sich keinen echten Brautschmuck leisten können, ist dekorativer Modeschmuck durchaus eine gute Alternative; er muss nur zum Brautkleid passen. In den Juweliergeschäften in Chemnitz, Dresden, Zwickau oder Leipzig, aber auch in vielen anderen Städten in Sachsen finden Sie hervorragende Beratung und große Auswahl.

Hochgeschlossene Garderobe und üppiger Kopfschmuck machen Halsketten und Ohrringe fast überflüssig. Zum tiefen Dekolleté passt dagegen eine feine Gold- oder Perlenkette, womit sich Frauen schon vor hundert Jahren geschmückt haben.

Infos zum Hochzeitsfest: Brautschleier Infos zum Hochzeitsfest: Brautschleier