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Stilvoll oder Pflegeleicht

Alles, was Sie über
Ihr Festbesteck wissen sollten
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Edelstahl: unkompliziert, pflegeleicht
Ein Besteck aus Edelstahl ist für all diejenigen zu empfehlen, die es gern einfach und edel zugleich mögen. Weder Rost noch Speisesäuren oder das Spülen in der Maschine können dem Edelstahlbesteck schaden. Das liegt an seiner widerstandsfähigen Verbindung von 18% Chrom, 10% Nickel und 72% Stahl.
Bestecke aus Chromstahl sind noch preisgünstiger aber qualitativ schwach. Oft wird diese Variante als „rostfreies Edelstahl-Besteck“ im Handel angeboten. Vorsicht: Weil häufig der Nickelzusatz fehlt, sind sie nämlich eigentlich gar nicht rostbeständig! Sie sind außerdem durch ihre stark magnetische Eigenschaft und ihr etwas bläulich-weißes Aussehen zu unterscheiden.
Also lieber zweimal hinsehen und nicht auf Ihren Wunschzettel setzen!
Silber: Wertvoll mit Stil
Goldene Bestecke gibt es heutzutage nur noch ganz selten, zum Beispiel für kleine Mokkalöffel. Immer mehr Brautpaare wünschen sich statt dessen ein echtes Silber-Besteck. Es passt nicht nur hervorragend zu hochwertigem Porzellan und Kristallglas, sondern erfreut die Besitzer auch ein Leben lang.
Die sogenannte Punzierung an der Griffinnenseite gibt die Qualität Ihres Silberbestecks an. Man unterscheidet Silber 800/000 und Sterling-Silber 925/000. Die Zahlen beziehen sich auf den Silberanteil: Sterlingsilber hat also einen Silberanteil von 925 auf 1000 Materialanteile.
Besteck ist nicht gleich Besteck:
In Material und Form gibt es zahlreiche Unterschiede! Für jeden Geldbeutel und Geschmack findet sich das Passende. Überlegen Sie, welcher Stil am besten zu Ihrem Porzellan oder Gläsern passt. Sind Sie mehr der romantische Typ, wählen Sie sicher ein verspieltes Besteck zum Blümchen-Service. Für Puristen dagegen kommt eher ein schlankes Designer-Besteck in Frage. Egal für welches Sie sich entscheiden, setzen Sie auch gleich den passenden Besteckkasten mit auf die Hochzeitswunschliste es wäre doch zu schade, wenn das neue Besteck in der Schublade zerkratzt. Für besten Schutz: Legen Sie das Kästchen oder die Schublade zusätzlich mit Filz aus.
Pflegetipps:
Edelstahle sind sehr pflegeleicht, Silber dagegen kann schnell Schaden durch Verfärbungen und Schrammen zugefügt werden. Silber muss unmittelbar nach dem Essen unter fließendem Wasser gespült werden, damit die Speisereste nicht eintrocknen und so das Anlaufen fördern. Maschinelles Reinigen ist möglich, wenn Sie Edelstahlgegenstände von rostenden und Silberbestecke von Aluminiumteilen trennen.
Silber sollte im Besteckkasten für sich liegen, damit das weichere Edelmetall durch härteres zerkratzt wird. Es reagiert außerdem auf Schwefel, der sich auch in der Luft befindet. Das heißt: Trotz sorgfältiger Aufbewahrung können Verfärbungen entstehen. Den besten Schutz bieten spezielle Anlauftücher, die einfach über die Besteckkassette gelegt werden können.
Was für ein Silberbesteck spricht:

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Silber ist stilvoll. Nicht um sonst fehlt es seit Jahrhunderten auf keiner Festtafel! |

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Silber schmeckt anders. Durch seine hohe Wärmeleitfähigkeit passt es sichschnell an die Temperatur des Essens an. |

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Silber ist hygienisch. Bakterien haben hier keine Chance! |

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Silber ist wertvoll. Über Generationen hinweg entpuppt sich diese Investition zu einer echten Wertanlage. Weil echtes Silber einen stolzen Preis hat, stellen versilberte Bestecke eine Alternative dar. Sie unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von den echten, kosten aber erheblich weniger. |
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